Zurück

Veranstaltung der Freiplatzaktion am 3. Mai

Gemäss Studien sind mindestens drei von fünf Asyl Suchenden durch Gewalt oder Krieg traumatisiert. Die Traumatisierung führt bei vielen Betroffenen zu Symptomen, die das alltägliche Verhalten stark beeinträchtigen, so auch das Verhalten während Asylanhörungen.
Oftmals verdrängen Asyl Suchende traumatische Ereignisse oder sie können diese nicht ausführlich und widerspruchsfrei schildern. Die Asylbehörden tragen diesem Umstand in der Praxis jedoch wenig bis gar keine Rechnung.
Dass dadurch Fehlentscheide mit fatalen Auswirkungen für die Betroffenen entstehen können, wird in der Öffentlichkeit kaum thematisiert. Durch die neue Asylgesetzrevision wird die Situati­on für traumatisierte Asyl Suchende sogar weiter verschlechtert.
Im Rahmen des 1. Mai-Festes führt die Freiplatzaktion zusammen mit dem Traumapsychologen Naser Morina am 3. Mai um 14 Uhr auf dem Kasernenareal eine Veranstaltung zu dieser Problematik („Fluchtgründe widerspruchsfrei nachweisen – für viele traumatisierte Asyl Suchende ein Widerspruch in sich selbst“) durch.

Zurück