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Über die Fehleranfälligkeit des Schweizer Asylverfahrens

Der aktuelle Rundbrief der Freiplatzaktion widmet sich der Fehleranfälligkeit des Schweizer Asylverfahrens. Gemeint ist die Schwierigkeit, als asylsuchende Person seine eigene Geschichte den Asylbehörden "glaubhaft" machen zu können. Die Schwierigkeit also, in der Schweiz Asyl oder zumindest eine vorläufige Aufnahme zu erhalten. Im Artikel "Ihren Schilderungen fehlt es an Realkennzeichen." beschreiben wir einerseits die verschiedenen Faktoren, welche die Erzählung und das Erzählverhalten der asylsuchenden Personen massgeblich beeinflussen können. Andererseits legen wir die Anforderungen an die Glaubhaftigkeit sowie das Verhalten der Asylbehörden dar. Dabei wird letztlich das Aufeinanderprallen und die Unversöhnlichkeit von Realitäten und Erwartungen beleuchtet. Ziel ist es, einen Beitrag zur Eröffnung jener längst fälligen Debatte über die Fehleranfälligkeit des Schweizer Asylverfahrens – und damit auch über die Fehleranfälligkeit von Asylentscheiden – zu leisten.

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