Als Reaktion auf zwei identische parlamentarische Motionen (25.3689, eingereicht von Jakob Stark im Ständerat und 25.3274, eingereicht von Christoph Riner im Nationalrat) mit dem Titel «Fehlanreize in der Asylpolitik reduzieren», haben die Association elisa-asile und die Freiplatzaktion Zürich Stellung zu den Konsequenzen und der realen Praxis bezogen.
Elisa-asile hat bereits vor der Abstimmung in der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats, in der Frühjahrssession 2026, auf die zwei Vorstösse reagiert und auf die unverhältnismässigen Konsequenzen einer Fristverlängerung bei Härtefallgesuchen für die verschiedenen Personengruppen in einem Artikel hingewiesen.
Nach der abgeschwächten Annahme der Motionen in der Frühjahrssession 2026, fasst die Freiplatzaktion Zürich die Argumentation von elisa-asile auf und äussert sich in der vorliegenden Stellungnahme kritisch auf die vorgeschlagenen Änderungen, mit denen Menschen mit prekärem Aufenthaltsstatus in der Schweiz angesichts der restriktiven Praxis konfrontiert sind.
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13. April 2026

